Unser Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung Kirchner bewertet in Niederbayern Immobilien und Mieten. Wir sind als Immobiliensachverständige u.a. auch im Regierungsbezirk Niederbayern tätig.
Inhalt
Die Immobiliensachverständigen beobachten die Immobilienmarktdaten im Regierungsbezirk Niederbayern intensiv.

Hierzu werden in Niederbayern eine ganze Reihe von Immobilienmarktinformationen gesammelt und in entsprechenden Wertermittlungsverfahren verarbeitet. Die wesentlichen zu recherchierenden Marktdaten sind u.a. Mieterträge, Bodenrichtwerte, Liegeschaftszinssätze, Kaufkraft- und Bevölkerungsentwicklung aber auch Baukosten, Pachthöhen und Vergleichsdaten von bekannten Verkaufsfällen. Die allgemeine Zinsentwicklung sowie die Immobilienkonjunktur sind betrachtenswerte Themen in der Immobilienbewertung.

Die Immobiliengutachter untersuchen im konkreten Einzelbewertungsfall im Regierungsbezirk Niederbayern neben der Substanz der baulichen Anlagen entsprechend o.g. Immobilienmarktkennzahlen. Diese Daten werden letztlich, je Bewertungsobjekt in ein anerkanntes Wertermittlungsverfahren eingebracht. Die meist angewandten Verfahren sind das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren.
Wir führen als in Bayern ansässige Immobiliensachverständige mit Ihnen eine ausführliche Ortsbesichtigung durch um die baulichen Gegebenheiten zu dokumentieren aber auch einen Eindruck von der jeweiligen Wohn- oder Geschäftslage in einem niederbayerischen Ort zu bekommen. Im Ergebnis erhalten Sie ein gerichtsverwertbares Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 Baugesetzbuch.
Für die Immobilienbewertung in Niederbayern gibt es einige Standardanlässe, die nachfolgend kurz zusammengefasst werden können:
Gerichtsgutachter
Wir sind seit vielen Jahren für unzählige Amtsgerichte, Landgerichte und Oberlandesgerichte im Freistaat Bayern aktiv und werden regelmäßig vorzugsweise in Zivilprozessen bestellt. [weiterlesen]
Erben und Vererben
In unserer Immobilienwertermittlungs-Praxis ist der Erbfall mit Immobilienvermögen in Niederbayern oder Bayern der Regelfall im Bereich der Privatgutachten. [weiterlesen]
Ehescheidung mit Zugewinnausgleich
Auch die Ehescheidung zählt leider zu den sehr häufigen Fällen in unserer Bewertungspraxis für den Raum Niederbayern und Bayern. Hier gilt es, trotz regelmäßig überkochender Emotionen… [weiterlesen]
Erbschaftssteuer
Ihr Freibetrag ist ausgeschöpft? Sie sind mit dem Erblasser entfernt verwandt und haben keinen Freibetrag und sehen sich als Immobilienerbe in Niederbayern oder Bayern mit der Erbschaftssteuer konfrontiert? [weiterlesen]
Immobilienverkauf
Die Gründe einer Immobilienveräußerung in Niederbayern oder Bayern sind vielfältig. Meist sind es berufliche Gründe, die Familienstruktur ändert sich oder der Erbfall tritt ein. [weiterlesen]
Immobilienkauf
Gerade heute, in den teils recht angespannten Immobilienmärkten der großen Hotspots in Bayern und besonders auch in Niederbayern, ist es meist für Marktteilnehmer recht schwierig, sich ein eindeutiges Bild… [weiterlesen]
Immobilieninvestitionen
Gerade bei professionellen und institutionellen Immobilienanlegern wird meist Fremdkapital verwaltet. Hier ist Rechenschaft gegenüber den Geldgebern obligatorisch. [weiterlesen]
Betreuung und Berufsbetreuung
Als Berufsbetreuer stehen Sie häufig vor der Problemstellung, dass Immobilienvermögen eines betreuten Menschen in Niederbayern oder dem südöstlichen Bayern ggf. verwerten zu müssen… [weiterlesen]
Immobilienfinanzierung (Beleihungswert)
Kreditinstitute akzeptieren in der Regel keine (vom künftigen Kreditnehmer) mitgebrachten Immobilienwertgutachten. Dennoch gibt es einige Banken, für die wir regelmäßig [weiterlesen]
Wertermittlung bei Lasten und Beschränkungen
Ein Versorger möchte ein Leitungsrecht in Ihr Grundbuch eintragen lassen. Eine neue Wasserleitung wird verlegt. Ggf. wird die bauliche Nutzbarkeit Ihres Grundstückes nachhaltig beeinträchtigt. [weiterlesen]
Der qualifizierte sowie zertifizierte Immobiliensachverständige Matthias Kirchner setzt jeweils mit seinen Immobiliengutachten professionelle Immobilienbewertung in Niederbayern um.
Ein Verkehrswertgutachten (Marktwertgutachten) nach § 194 BauGB kann Revisionssicherheit für Berufsbetreuer oder institutionelle Immobilientransakteure erzeugen, vor Fehlentscheidungen schützen, die Steuerlast im Schenkungs- und Erbfall mindern helfen, den richtigen Auszahlungsbetrag für Miterben beziffern und auch das sichere Auftreten gegenüber Immobilienmarktteilnehmern bedeuten. Kunden der Immobiliensachverständigen Kirchner erhalten eine umfangreiche Dokumentation über den den Immobilienstandort (Mikrolage, Makrolage) die zu erwartenden Erträge, Bauschäden und Baumängel, den sonstigen Zustand, den Wert nebst relevanten Anhängen.
Immobilienmärkte in Niederbayern
Im Osten des Bundeslandes Bayern erstreckt sich auf rund 10.300 Quadratkilometer der Bezirk und Regierungsbezirk Niederbayern. Über eine Million Menschen sind hier zu Hause und leben in einen der drei kreisfreien Städte und neun Landkreise des Bezirks.
So zählen Straubing, Passau und Landshut zu den kreisfreien Städten sowie Straubing-Bogen, Freyung-Grafenau, Deggendorf, Regen, Dingolfing-Landau, Rottal-Inn, Kelheim, Passau und Landshut zu den hiesigen Landkreisen. Mit dem Regierungsbezirk Oberbayern und der Oberpfalz sowie den Ländern Oberösterreich und Tschechien teilt sich der bayerische Regierungsbezirk eine gemeinsame Grenze. In seiner früheren Form waren dem Bezirk ebenso Bad Reichenhall und der Chiemgau zugeordnet. Heute ist er wesentlich kleiner. Damals verfügte der Regierungsbezirk noch über insgesamt 22 Landkreise und vier kreisfreie Städte. Auf Basis der Landkreisreform im Jahr 1972 kam es zu einer Aufteilung der Landkreise und der Zuordnung in andere Regionen, sodass der Bezirk heute nur noch neun Landkreise besitzt. Die meisten Einwohner verzeichnet die kreisfreie Stadt Landshut, die zugleich Verwaltungssitz des Bezirks ist. Hier leben ungefähr 66.000 Menschen. Die kreisfreien Städte Passau und Straubing reihen sich mit einer Einwohnerzahl von rund 46.000 Menschen hinzu.
Einleitung
Niederbayern, eine der sieben Regierungsbezirke Bayerns, umfasst eine Fläche von rund 10.000 Quadratkilometern und beherbergt etwa 1,2 Millionen Einwohner. Zu den wichtigsten Städten zählen Passau, Landshut, Straubing, Deggendorf und Dingolfing-Landau. Die Region zeichnet sich durch eine Mischung aus ländlicher Idylle, industrieller Stärke – insbesondere in der Automobil- und Maschinenbauindustrie – und einer zunehmenden Attraktivität für Pendler aus dem nahen Oberbayern und Österreich aus. Der Immobilienmarkt in Niederbayern spiegelt diese Vielfalt wider: Er ist geprägt von einer stabilen Nachfrage nach Wohnraum, beeinflusst durch Bevölkerungswachstum, Homeoffice-Trends und den Wunsch nach Lebensqualität in naturnaher Umgebung.
Im Jahr 2025 zeigt der Markt eine Erholung nach den Turbulenzen der Vorjahre, die durch steigende Zinsen und wirtschaftliche Unsicherheiten ausgelöst wurden. Die Preise für Wohnimmobilien steigen moderat, während das Angebot knapp bleibt. Dieser Bericht beleuchtet die aktuelle Lage, Entwicklungen, regionale Besonderheiten und zukünftige Perspektiven. Basierend auf dem Stand Ende Oktober 2025 zeichnet sich ein positives, aber vorsichtiges Bild ab, das von makroökonomischen Faktoren wie sinkenden Bauzinsen und einer wachsenden Wirtschaftskraft abhängt.
Marktübersicht
Der Immobilienmarkt in Niederbayern hat sich 2025 von den Rückgängen der Jahre 2022 und 2023 erholt. Nach einem Tiefpunkt mit sinkenden Transaktionszahlen und Preiskorrekturen – verursacht durch die EZB-Zinserhöhungen – beobachten wir nun eine Stabilisierung und leichte Aufwärtstendenz. Bundesweit und bayernweit stiegen die Preise für Wohnimmobilien im ersten Halbjahr 2025 um durchschnittlich 3,6 Prozent. In Niederbayern liegt die Steigerung etwas darunter, bei etwa 2 bis 4 Prozent, was auf die ländlichere Struktur und geringere Urbanisierung zurückzuführen ist.
Die Transaktionszahlen haben sich von den Rekordtiefs von 2023 erholt: Während 2021 noch über 100.000 Verträge in Bayern abgeschlossen wurden, lagen sie 2024 bei rund 70.000 und steigen 2025 auf geschätzte 80.000. In Niederbayern machen Wohnimmobilien den Großteil der Umsätze aus, mit einem Fokus auf Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Der Gewerbeimmobilienmarkt bleibt stabil, profitiert von der Ansiedlung neuer Unternehmen in der Region, etwa in den Logistik- und Produktionssektoren.
Wichtige Treiber sind die demografische Entwicklung: Die Bevölkerung wächst durch Zuzug aus Ballungsräumen wie München, wo die Preise unverhältnismäßig hoch sind. Zudem fördert die Digitalisierung des Arbeitslebens den Bedarf an größeren Wohnflächen in der Peripherie. Allerdings bremsen anhaltend hohe Baukosten und regulatorische Hürden den Neubau, was den Markt weiter spannt.
Preisentwicklung
Die Preisentwicklung in Niederbayern ist heterogen, aber insgesamt positiv. Der Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen liegt bayernweit bei etwa 3.608 Euro pro Quadratmeter, für Einfamilienhäuser bei 3.055 Euro. In Niederbayern sind die Werte etwas niedriger, was die Region attraktiv für Käufer aus teureren Teilen Bayerns macht. Im Vergleich zu 2024, als Preise um bis zu 5 Prozent fielen, notieren wir nun eine Erholung.
Kaufpreise für Wohnungen
- Durchschnittlich: 3.000 bis 3.500 Euro pro Quadratmeter.
- In städtischen Zentren wie Passau erreichen Preise 3.277 Euro pro Quadratmeter, mit einer Steigerung von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies resultiert aus der Grenznähe zu Österreich und der hohen Lebensqualität am Inn.
- In Landshut, dem wirtschaftlichen Knotenpunkt, liegen die Preise bei 3.500 bis 4.000 Euro, getrieben durch die Nähe zu München und die gute Infrastruktur.
- Ländlichere Gebiete wie der Landkreis Straubing-Bogen sehen Preise um 2.800 Euro, wo ältere Bestandswohnungen günstiger sind.
Kaufpreise für Häuser
- Durchschnittlich: 2.500 bis 3.000 Euro pro Quadratmeter.
- Einfamilienhäuser in Passau kosten rund 450.000 bis 600.000 Euro für 150 Quadratmeter, eine Steigerung von 4 Prozent.
- In Deggendorf und Umgebung liegen Preise bei 400.000 Euro für vergleichbare Objekte, was auf eine stärkere Orientierung an Familien und Pendler hinweist.
- Grundstückspreise variieren stark: In kreisfreien Städten wie Landshut bis 200 Euro pro Quadratmeter, in ländlichen Kreisen unter 100 Euro.
Mietpreise
Der Mietmarkt ist angespannt, mit einem Durchschnitt von 10 bis 12 Euro pro Quadratmeter in Bayern. In Niederbayern liegt der Wert bei 9,50 bis 11 Euro:
- Passau: 10,50 Euro pro Quadratmeter für Neubauwohnungen.
- Landshut: Bis 12 Euro, aufgrund hoher Nachfrage nach Studenten- und Berufspendlerwohnungen.
- Straubing: Günstiger bei 9 Euro, mit Potenzial für Steigerungen durch Industrieansiedlungen. Die Mietsteigerung beträgt 4 bis 5 Prozent jährlich, bedingt durch die Mietpreisbremse und den hohen Bedarf.
Insgesamt haben sich die Preise seit dem Tief 2023 um 10 bis 15 Prozent erholt, wobei Neubauten teurer sind als Bestandsobjekte (bis zu 20 Prozent Aufschlag).
Nachfrage und Angebot
Die Nachfrage nach Immobilien in Niederbayern bleibt robust. Hauptabnehmer sind Familien, junge Paare und Zuzügler aus dem Ausland, insbesondere aus Osteuropa. Die Homeoffice-Revolution hat den Bedarf an Einfamilienhäusern mit Garten gesteigert, während Eigentumswohnungen in Städten für Singles und Paare gefragt sind. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen wächst durch Logistikunternehmen, die von der A3 und A92 profitieren.
Das Angebot hingegen ist begrenzt. Im ersten Halbjahr 2025 wurden in Bayern nur 280 Baugenehmigungen pro Monat erteilt – ein Rückgang um 20 Prozent gegenüber 2023. In Niederbayern ist die Situation ähnlich: Der Neubau stockt aufgrund hoher Baukosten (Stahl, Energie) und bürokratischer Verzögerungen. Der Bestand an freien Mietwohnungen ist gering; in Passau und Landshut liegt die Leerstandsquote unter 2 Prozent. Dies führt zu einer Verknappung, die Preise antreibt.
Investoren zeigen wieder Interesse: Das Transaktionsvolumen für Wohnimmobilien stieg im ersten Dreivierteljahr 2025 um 15 Prozent auf 6 Milliarden Euro bundesweit, mit einem Anteil für Niederbayern von etwa 5 Prozent. Allerdings priorisieren sie energieeffiziente Objekte, da der Sanierungsdruck durch die EU-Green-Deal-Vorgaben zunimmt.
Regionale Unterschiede
Niederbayern weist klare regionale Disparitäten auf, die durch Wirtschaftskraft, Infrastruktur und Lage bedingt sind.
- Passau und Umgebung: Als Grenzstadt profitiert Passau von Tourismus und Handel. Preise sind hoch (Wohnungen: 3.200–3.500 Euro/m²), Nachfrage stark durch Pendler nach Linz. Der Landkreis Innstadt ist teurer als der Außenbereich.
- Landshut: Die „Vorreiterstadt“ Bayerns ist das teuerste Zentrum Niederbayerns. Mit Preisen für Häuser bis 3.500 Euro/m² und Mieten bei 11,50 Euro zieht sie Fachkräfte an, dank BMW-Werk und guter Anbindung. Der Kontrast zu umliegenden Dörfern ist markant: Dort sinken Preise um 10 Prozent.
- Straubing und Landkreis: Günstiger Einstieg (Häuser: 2.500 Euro/m²), aber steigende Tendenz durch Pharma- und Chemieindustrie (z. B. Lenzing). Die Nachfrage nach Reihenhäusern ist hoch, Angebot jedoch knapp.
- Deggendorf und Dingolfing: Mittelpreisig (2.800–3.200 Euro/m²), mit Fokus auf Familienhäuser. Dingolfing profitiert vom BMW-Standort, was Preise um 5 Prozent über den Regionaldurchschnitt hebt. Ländliche Kreise wie Regen oder Freyung-Grafenau bleiben unter 2.500 Euro, ideal für Ruheständler.
Diese Unterschiede unterstreichen: Während Städte boomen, stagnieren ländliche Gebiete. Die Preisschere zwischen Stadt und Land beträgt bis zu 30 Prozent.
Einflussfaktoren
Mehrere Faktoren prägen den Markt:
- Zinsentwicklung: Sinkende Bauzinsen (von 4 Prozent auf 3 Prozent) erleichtern Finanzierungen und boosten die Nachfrage.
- Wirtschaft: Die regionale Bruttowertschöpfung wächst um 2 Prozent, getrieben von Industrie und Tourismus.
- Demografie und Migration: Nettozuzug von 5.000 Personen jährlich, vor allem aus dem Ruhrgebiet und München.
- Regulatorik: Förderprogramme wie die KfW-Sanierungshilfe machen ältere Immobilien attraktiver, während die Mietobergrenzen den Mietmarkt dämpfen.
- Nachhaltigkeit: Energieeffiziente Neubauten (KFW 40-Standard) erzielen 15 Prozent Aufschläge; Altbauten ohne Sanierung verlieren an Wert.
Risiken umfassen geopolitische Unsicherheiten und steigende Energiepreise, die Baukosten weiter belasten könnten.
Ausblick
Für 2026 erwarten Experten eine Fortsetzung der moderaten Erholung. Die Preissteigerung könnte bei 2 bis 4 Prozent liegen, abhängig von einer weiteren Zinssenkung. Der Neubau muss anlaufen: Ohne zusätzliche 10.000 Wohnungen pro Jahr droht eine Verschärfung der Knappheit. Positiv wirken der Ausbau der Infrastruktur (z. B. S-Bahn-Erweiterungen) und Förderungen für grünes Bauen.
In Niederbayern könnte die Region weiter an Attraktivität gewinnen, wenn die Digitalisierung voranschreitet. Städte wie Landshut und Passau werden weiter zulegen, während ländliche Gebiete durch Homeoffice stabil bleiben. Insgesamt: Ein Markt im Aufschwung, der Käufern Chancen bietet, solange Zinsen niedrig sind.
Schlussfolgerung
Der Immobilienmarkt in Niederbayern steht 2025 vor einer positiven Wende: Steigende Preise bei hoher Nachfrage und knappem Angebot signalisieren Stabilität. Regionale Unterschiede bieten Einstiegsmöglichkeiten – von teuren Stadträumen bis zu günstigen ländlichen Idyllen. Für Käufer und Investoren lohnt es sich, auf energieeffiziente Objekte zu setzen und den Markt zu beobachten. Die Region bleibt ein attraktiver Standort für eine ausgewogene Lebensqualität, solange wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen kooperieren. Ein nachhaltiger Ausbau des Angebots wird entscheidend sein, um die Entwicklung langfristig zu sichern.
Die Immobiliensachverständigen Kirchner stehen für:

- Immobiliensachverstand in Oberbayern, Niederbayern und Schwaben
- Immobilienbewertung nach ImmoWertV i.S. § 194 BauGB
- Hoch qualifizierte Immobiliensachverständige (nach DIN ISO 17024 zertifiziert)
- Professionelle & fundierte Immobilienwertgutachten
- Neutrale und seriöse Immobilienbewertung
- hohe Kostentransparenz und Honorarsicherheit
- Umfassende Objektbesichtigung mit einem oder mehreren Terminen
- Über 25 Jahre Erfahrungen in der Immobilienbewertung
- Vier- bzw. Mehr-Augen-Prinzip
- Individuelle Lösungsmöglichkeiten
- Unverbindliche und kostenfreie Erstberatung
Übliche Bewertungsobjekte, die wir in Niederbayern bearbeiten:

Spezial- und Betreiberimmobilien
Gastronomieimmobilien, Freizeitimmobilien, Seniorenresidenzen und Pflegeheime, Krankenhausimmobilien, Shoppingcenterimmobilien, Hotelimmobilien und sonstige Betreiberimmobilien (Flughäfen, Kraftwerke usw.)

Unbebaute Grundstücke, Rechte und Lasten
Land- & Forstwirtschaftliche Flächen, Flurstücke im Außenbereich, Leitungs- & Wegerechte, Grundstück in Sanierungsgebieten und entsprechende Ausgleichsbeträge, Nießbrauch, Reallasten, Wohnungsrechte, Baulasten, Erbbaurecht, Wohnungsrechte, sonstige Rechte i.S. von Grunddienstbarkeiten oder beschränkten persönlichen Dienstbarkeiten

Gewerbeimmobilien
Büro- und Geschäftsgebäude, Landwirtschaftliche Betriebe, Logistikimmobilien, Handelsimmobilien, Ärztehäuser, Produktionsimmobilien und Industrieimmobilien

Wohnimmobilien
Wohnheime, Mehrfamilienhäuser, Möblierte Wohnungen, Eigentumswohnungen, Wohn- & Geschäftshäuser, Ferienhäuser & Wohnungen, Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppel- & Reihenhäuser
Dem Regierungsbezirk Niederbayern sind mehrere Funktionen zugeteilt. Zum einen unterstützt dieser als überörtlicher Träger der Sozialhilfe pflegebedürftige, alte und kranke Menschen. Zum anderen unterliegt der Bezirk dem Zuständigkeitsbereich der ambulanten Eingliederungshilfe und übernimmt die Verantwortung für die nötige Finanzierung diesen Sektors.
Einen hohen Stellenwert hat in der Region gleichermaßen die Kultur- und Heimatpflege, für welche der Bezirk mit einer entsprechenden Förderung ebenso zuständig ist. Darüber hinaus wird er dem Natur- und Umweltschutz mit dem Schutz der heimischen Fischbestände zuteil.
Ein wesentlicher Aufgabenbereich des Bezirks liegt in der gezielten Wirtschaftsförderung. Ein besonderes Augenmerk richtet die Regierung dabei auf die Weiterentwicklung des Bezirks als Technologiestandort. So versucht die Region ihre Infrastruktur stetig zu optimieren und sich gleichermaßen als Urlaubsregion interessant zu machen. Auf diese Weise sollen neue Arbeitsplätze entstehen. Hier ansässige Unternehmen werden im Rahmen der Wirtschaftsförderung mit entsprechenden Geldern vorangebracht. Als zweitgrößter Bezirk des Freistaates Bayern verfügt die Region über einen gut strukturierten Branchenmix. Neben der Landwirtschaft sind hier Unternehmen aus den Branchen Tourismus, Baugewerbe, Automobil- und Maschinenbau, Informationstechnologie und Elektrotechnik beheimatet. Im Bayerischen Wald, der sich über Teile des Bezirks erstreckt, agiert zum großen Teil die Glasbranche. Zu den größten Arbeitgebern in der Region zählt unter anderem das BMW-Werk, das seinen Sitz in der Kreisstadt Dingolfing hat. In der kreisfreien Universitätsstadt Passau sitzt zudem ein weiterer großer Arbeitgeber. Die Zahnradfabrik beschäftigt über 4000 Mitarbeiter am Standort Passau. In dem bayerischen Regierungsbezirk werden außerdem zahlreiche Gewürzgurken angebaut. Die Region verfügt über das größte Anbaugebiet Europas. Auch an der Hallertau – dem größten Hopfenanbaugebiet der Welt – hat der Bezirk einen Anteil. Die wirtschaftliche Lage in dem bayerischen Regierungsbezirk ist zweigeteilt. So herrscht in den nordöstlich gelegenen Landkreisen wie Passau und Freyung-Grafenau mit etwa 13 Prozent eine recht hohe Arbeitslosenquote. Die westlichen Landkreise wie Landshut und Kelheim profitieren hingegen von ihrer Nähe zu München und der Automobilindustrie, welche ihnen viele Arbeitsplätze und somit geringe Arbeitslosenquoten beschert. Hinsichtlich der Lage im gesamten Deutschland und dem Bundesland Bayern gilt der bayerische Bezirk allerdings als eine wohlhabende Region.
Die Landschaft im Regierungsbezirk Niederbayern ist vielseitig und facettenreich. Von dichten grünen Wäldern über weite Täler bis zu dominanten Bergen gibt es hier so einige Naturschönheiten.
Zudem zieren über 60 Naturschutzgebiete und mehrere Flüsse, wie Inn, Donau und Isar, das landschaftliche Bild der Gegend. Die Isarmündung ist das größte Naturschutzgebiet des Bezirks, das von einer wechselvollen Auenlandschaft geprägt ist. Nicht nur Besucher fühlen sich in der Region wohl, sondern auch Einheimische. Diese profitieren zum einen von der zentralen Lage im internationalen Drehkreuz der drei Länder Bayern, Österreich und Tschechien sowie der Nähe zur Landeshauptstadt München. Zum anderen bieten die großen Städte Passau, Deggendorf und Landshut mit ihren Hochschulen und Universitäten ein ausgezeichnetes Bildungsangebot. In dem Regierungsbezirk finden sich viele ruhige und naturbelassene Plätze vor. Häuslebauern ist es hier noch möglich, große Grundstücke in dünn besiedelten Orten zu bekommen. Eine der beliebtesten und bedeutendsten Landschaftsgebiete im Bezirk sind der Bayerische Wald und der Nationalpark Bayerischer Wald. Als Mittelgebirge hält der Bayerische Wald einige sehenswerte Orte bereit, die zu ausgiebigen Wandertouren einladen. Zu seinen höchsten Bergen zählen der Große Rachel mit einer Höhe von 1.453 Metern und der Große Arber, welcher mit einer Höhe von 1.456 den Großen Rachel um nur wenige Meter überragt. Über die Wolfsteiner Ohe, einen bayerischen Fluss, führt eine Hängebrücke, welche für ein abenteuerliches Ambiente sorgt. Im Hinteren Bayerischen Wald dehnt sich mit dem Nationalpark ein weiterer begehrter Touristenmagnet aus. Der Nationalpark wurde im Jahr 1970 ins Leben gerufen und gilt somit als erster Nationalpark in Deutschland. Mit einer Fläche von rund 24.250 Hektar bildet der Park, neben den benachbarten tschechischen Böhmerwald, die weitläufigste Waldfläche in Mitteleuropa. Mit der Einstellung “Natur Natur sein lassen“, kann sich die Natur hier in ihrem natürlichen Verlauf entfalten. Während der Wald im heutigen Naturpark damals noch gerodet wurde, kann er sich heute in den Naturzonen des Parks erholen. Der Wald wird nicht mehr forstwirtschaftlich, sondern nur noch für touristische Zwecke genutzt. Auch das Bäderdreieck Bad Griesbach im Rottal, Bad Birnbach sowie Bad Füssing ist sehr vom Tourismus geprägt. Die Thermalbäder und Kurorte befinden sich in der Gegend um Passau. Sie verfügen über diverse beheizte Becken und verschiedene Saunalandschaften. Die drei Berge Rachel, Arber und Lusen, welche sich ebenso auf dem Gebiet des bayerischen Regierungsbezirks befinden, locken besonders viele Skifahrer und Wanderer an. Die Donau, welche ihren Weg durch Passau streift, wird von vielen Schiffen passiert. Dies beschert Passau eine gute Tourismuswirtschaft. Durch Niederbayern ziehen sich ebenso zahlreiche kleine Dörfer, Weiler und Einöden, die von Touristen eher selten aufgesucht werden.
Der bayerische Regierungsbezirk hält eine Menge kultureller Highlights bereit. Einen wesentlichen Teil des hiesigen Kulturlebens bilden das Theater an der Rott in der Stadt Eggenfelden und das Landestheater. Das Landestheater beherbergt, neben einem Musiktheater, drei feste Spielstätten. Im Theater an der Rott werden Darbietungen aus den Genres Sprache, Tanz, Figurtheater und Musik aufgeführt. Als sehr flexibel erweist sich das so genannte KULTURmobil, welches quer durch den Regierungsbezirk reist, um auf kleinen Marktplätzen seine Bühne aufzustellen. Hier werden unter anderem Komödien und musikalische Märchen aufgeführt. Belebende Festivals und Veranstaltungen bereichern außerdem das kulturelle Leben der Region. So zählt das Festival “Jazz an der Donau“, das regelmäßig in Straubing seine Gäste beglückt, zu einem kulturellen Highlight. Dem schließen sich die Kulturveranstaltungen “Landshuter Hochzeit“ und die Europäischen Wochen in der kreisfreien Stadt Passau an. Das historische Fest “Landshuter Hochzeit“ findet alle vier Jahre in Landshut statt und basiert auf eine historische Begebenheit aus dem Jahr 1475. Zu jener Zeit heiratete der Sohn des Herzogs “Ludwig des Reichen“ die polnische Königstochter Jadwiga. Die Europäischen Wochen gelten als größtes Kulturfestival in Ostbayern und Oberösterreich. Die großen Städte Straubing, Kelheim, Passau und Landshut sind in Besitz zahlreicher historischer Bauwerke. Trotz des modernen Stadtlebens haben sich die Orte ihre Tradition und Natürlichkeit bewahrt. Mehr über das frühere bäuerliche Leben in der Region können Besucher der Freilichtmuseen “Massing im Rottal und Finsterau im Bayerischen Wald“ erfahren.
Im Regierungsbezirk Niederbayern nimmt der Immobiliengutachter Preise für Immobilien wahr, die stark variieren. So herrschen in den östlichen Landkreisen wie Passau und Freyung-Grafenau die niedrigsten Immobilienwerte.
In den westlich gelegenen Landkreisen Kelheim und Landshut sind Immobilien hingegen teurer. Grund dafür ist die stärkere Wirtschaft und die zentralere Lage dieser Regionen. Die westlichen Landkreise sind dichter an der Metropole München gelegen. So herrscht hier am Immobilienmarkt eine höhere Nachfrage. Die höchsten Immobilienwerte verzeichnet der Immobiliengutachter allerdings in den kreisfreien großen Städten Landshut, Straubing und Passau. Diese Städte bieten ihren Bewohnern eine hervorragende Infrastruktur und ein komplexes Bildungsangebot. So verzeichnen diese Orte kletternde Preise für Immobilien, die bereits über dem Bundesdurchschnitt liegen. Das Wohnen in Zentrumsnähe ist begehrt wie nie zuvor. Insbesondere Dachterrassenwohnungen mit Burgblick zählen zu den Raritäten in der Region und werden mit dementsprechend hohen Immobilienwerten angeboten. Auch gehobene Altbauwohnungen verzeichnen in den Städten merkliche Preisanstiege. Zu den Kaufinteressenten zählen nicht selten Kapitalanleger aus den umliegenden Orten. Wer nichts gegen ein ländliches und ruhigeres Wohnen hat, kann von günstigeren Preisen am Immobilienmarkt der Landkreise Freyung-Grafenau, Passau, Rottal-Inn und Straubing-Bogen profitieren. Hier verbucht der Immobiliengutachter die niedrigsten Immobilienpreise im Regierungsbezirk. Etwas teurer wird es in den Regionen um Regen, Dingolfing-Landau und Deggendorf. Hier liegen die Immobilienwerte im mittleren Preissegment. Zwar verzeichnet der Immobilienmarkt der Landkreise Kelheim und Landshut nicht so hohe Preise wie die kreisfreien Städte, dennoch sind Immobilien hier teuer. Während Grundstücke in den Städten knapp werden, bietet der Immobilienmarkt der ländlich gelegenen Gegenden noch ein größeres Angebot an Immobilien und Baugrundstücken.
Haben Sie Fragen zum Thema Immobilienbewertung oder benötigen einen Immobiliensachverständigen, Immobiliengutachter in München, Landshut oder Niederbayern? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Wir rufen Sie gern auch zurück. Bitte benutzen Sie das nachfolgende (nebenstehende) Kontaktformular.

Matthias Kirchner sind seit über 30 Jahren beruflich in der deutschen Immobilienwirtschaft aktiv und über 25 Jahre als Immobiliensachverständiger u.a. in Bayern ansässig. Matthias Kirchner ist Dipl.-Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mieten und Pachten (DIA), Immobilienwirt (VWA-Dipl.) und Kfm. Grundstücks- und Wohnungswirtschaft (IHK) und nach der EU-Norm DIN ISO 17024 zertifiziert.










