Immobiliengutachter München Aubing-Lochhausen-Langwied

Als Immobiliengutachter beschäftigen wir uns u.a. mit dem Immobilienmarktgeschehen im Münchner Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied. Wir erstellen u.a. für den Bereich Aubing-Lochhausen-Langwied Mietwertgutachten und Marktwertgutachten.

Aubing-Lochhausen-Langwied

R. Krautheim / pixelio.de

Der Münchener Stadtteil Aubing-Lochhausen-Langwied setzt sich aus den Bezirksteilen Altaubing, Freiham, Aubing-Süd und Lochhausen zusammen. Im Jahre 1942 kam es zu einer Zwangseingemeindung der Bezirksteile nach München.

Immobilienmarkt München Aubing-Lochhausen-Langwied

Im Stadtteil München Aubing-Lochhausen-Langwied lässt es sich, laut Immobiliengutachter, noch ruhig und relativ kostengünstig wohnen. Im Bezirksteil Aubing befindet sich das größte Wohnhaus des Stadtteils, welcher besonders bei Familien sehr beliebt ist. Grund dafür ist zum einen die Urbanität, die hier, im Vergleich zu Lochhausen und Langwied, am größten ausgeprägt ist. Außerdem erreichen Bewohner des Bezirks die Münchener Innenstadt relativ schnell. In Lochhausen sind eher Immobilien wie Reihen- oder Einfamilienhäuser vorzufinden. Viele Familien mit Kindern zieht es hier her, da sie in Lochhausen noch relativ erschwinglichen Wohnraum erwerben können. Am Immobilienmarkt von Aubing-Lochhausen-Langwied werden Wohnungen und Häuser mit Immobilienwerten angeboten, die unter dem Preisniveau der meisten anderen Münchener Stadtteile liegen. Ein Einfamilien- und Doppelhaus aus dem Bestand bekommen Interessenten am hiesigen Immobilienmarkt bereits für rund 4.850 Euro je Quadratmeter. Neue Häuser weisen mit Quadratmeterpreisen von durchschnittlich 5.225 Euro etwas höhere Immobilienwerte auf. Eine Bestandswohnung können Interessenten im Stadtteil, laut Immobiliengutachter, schon ab 12,30 Euro pro Quadratmeter mieten. Neubauwohnungen verzeichnen im Stadtbezirk Mietpreise von rund 13,95 Euro je Quadratmeter.

Lage und Verkehr

Der Stadtteil Aubing-Lochhausen-Langwied dehnt sich im Westen der Landeshauptstadt München aus. Die Münchener Stadtteile Allach-Untermenzing sowie Pasing-Obermenzing grenzen im Osten an den Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied. Weiterhin teilt er sich im Westen mit den Gemeinden Gröbenzell und Puchheim eine gemeinsame Grenze. Der südwestliche Teil des Stadtteils wird von der Gemeinde Germering umsäumt. Die Gemeinde Gräfelfing zählt zu dem südlichen Nachbarn von Aubing-Lochhausen-Langwied. Karlsfeld, Bergkirchen und Olching schließen im Norden an den Stadtbezirk an. Der Stadtteil ist durch die S-Bahnlinien 3 mit dem Haltepunkt Mammendorf, die Linie 4 in Richtung Geltendorf und die Linie 8 in Richtung Westkreuz erschlossen. Außerdem ist Aubing-Lochhausen-Langwied durch die Autobahnen 8 von München nach Stuttgart und die A 99 an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden.

Daten und Fakten

Mit einer stolzen Fläche von rund 34,05 Quadratkilometern ist Aubing-Lochhausen-Langwied der größte Stadtteil in München. Dagegen sieht die Einwohnerzahl von rund 42.300 recht spärlich aus. Demzufolge ist Aubing-Lochhausen-Langwied der Stadtbezirk mit der geringsten Bevölkerungsdichte in München. 12 Menschen leben hier auf einem Hektar. Das Stadtviertel weist noch viele unbebaute Flächen auf. Einen Großteil nehmen hier weitläufige Felder, Wiesen und Waldflächen ein. Zudem unterliegt ein wesentlicher Teil der Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung. Somit gilt Aubing-Lochhausen-Langwied als einer der größten Erholungsgebiete in der Landeshauptstadt. Der Ausländeranteil ist hier mit etwa 22,5 Prozent relativ gering. Aufgrund der niedrigen Bevölkerungsdichte und der vielen unbebauten Flächen verzeichnet der Stadtbezirk ein hohes städtebauliches Entwicklungspotenzial.

Freizeit und Einkauf

Da der Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied eher dörflich geprägt ist, sind die Möglichkeiten an actionreichen Freizeitgestaltungen hier eher rar. Viele Menschen kommen hier her, um abzuschalten und die Ruhe zu genießen. Als größter Anlaufpunkt gilt dafür der Langwieder See. Zusammen mit dem Lußsee zählt er zu den beliebtesten Ausflugszielen der Münchener. Der Langwieder See gilt als zweitgrößter Badesee in der Landeshauptstadt. Die Besucher haben hier die Möglichkeit, Minigolf zu spielen, sich ein Ruderboot auszuleihen oder sich in einem Restaurant und einem Biergarten bewirten zu lassen. Für ausgiebige Spaziergänge bietet sich die Langwieder Heide an. Mit ihrem Kalkmagerrasen stellt sie ein bedeutendes Naturareal für die Tier- und Pflanzenwelt dar. Mancherorts können Besucher die ein oder andere Sehenswürdigkeit entdecken. So thront im Bezirksteil Aubing die Kirche St. Quirin, die über einen romanischen Turm aus dem 13. Jahrhundert verfügt. Auch die Kirche St. Michael in Lochhausen lohnt sich durchaus für einen Besuch. Als echter Insidertipp erweist sich das Maislabyrinth am Purpurweidenweg, das besonders für Kinder interessant ist. Wer sich für Kultur interessiert, kann sich auf den KulturGeschichtsPfad begeben, der die Besucher entlang historisch bedeutender Orte leitet und ihnen somit den geschichtlichen Hintergrund des Stadtteils näher bringt. Außer einiger Supermärkte, wie Edeka oder Rewe, gibt es in Aubing-Lochhausen-Langwied keine großen Einkaufszentren.

Arbeit und Bildung

Die meisten Arbeitsplätze in München Aubing-Lochhausen-Langwied bieten die Branchen Handel und Gewerbe. Außerdem spielt der Dienstleistungssektor hier eine wesentliche Rolle. Im noch recht neuen Stadtteil Freiham ist eine Ansiedlung weiterer Unternehmen geplant, die überwiegend im Dienstleistungsbereich agieren. Den Bewohnern stehen im Stadtteil Aubing-Lochhausen-Langwied 35 Kindertageseinrichtungen, zwei Haupt- und Mittelschulen, fünf Grundschulen und drei Berufliche Schulen zur Verfügung. Außerdem existiert hier eine Volksschule, die sich auf eine sonderpädagogische Förderung spezialisiert hat.

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